Tag eins nach der «Euro 08», wenigs­tens aus helvetischer Veranstaltersicht. Zeit für Bilanzen – und die fallen aus Zivilschutz-Optik zwar gemischt, unter dem Strich aber positiv aus. Martin Halbeisen, Leiter Zivilschutz Baselland, lobte am gestrigen Rapport insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kompanien. «Es wurde sehr viel Flexibilität gezeigt.»

So sei es hinter vorgehaltener Hand auch kein Zufall gewesen, dass beispielsweise der kurzfristige Beleuchtungsauftrag für den Basler Marktplatz nicht an den ortsansässigen Dienst, sondern an eine Baselbieter Kompanie erteilt wurde. Dass insbesondere bei der Zusammenarbeit mit exter­nen Auftraggebern, wie beispielsweise dem öffentlichen Verkehr, Leerläufe für die Zivilschützer entstanden, wollte er nicht von der Hand weisen. Auch Altenberg-Kommandant Moritz Blaser ist mit der Mannschaft «sehr zufrieden» – selbst für die «drohende» Betreuung gestrandeter Fans nach dem Spiel in Basel konnten Freiwillige gefunden werden, die dann allerdings nicht in den Einsatz musste. «Besonders gefällt mir in diesem WK das Zusammenspiel der teils ad hoc zusammengewürfelten Grupierungen», so Blaser.

Zudem kommt die Ausbildung im diesjährigen WK nicht zu kurz: Seit gestern trainieren Teile der Unterstützung (Ustü) beim Rückbau einer Garage den Umgang mit den Gerätschaften.

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