Wieder geht Jahr zu Ende, doch dieses Mal war vieles anders: Für die Schweiz und Österreich stand das Jahrhundertereignis «EM’08» vor der Tür. Nicht nur die Fans, auch die Zivilschützer warteten gespannt auf diesen Event. Und dann war es endlich soweit: Anpfiff zum ersten Spiel und auch «Anpfiff» für die Zivilschutz-Kompanie (ZS Kp) Altenberg. Gestrandete Fans aus Tschechien, Dreischichtbetrieb, bewachte Parkplätze, Mithilfe bei der Absperrung des Sicherheitsrings und die Notbeleuchtung auf dem Marktplatz in Basel während des Halbfinal-Spiels zwischen der Türkei und Deutschland waren nur einige der Höhepunkte. 2008 werden die «Altenbergler» nicht so schnell vergessen.

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Einen Tag nach dem EM-Finale stehen die «Altenbergler» ein letztes Mal im Einsatz. Es geht ans Aufräumen und Retablieren der Gerätschaften – um die Rückkehr zur Normalität. Nach einer ereignisreichen Woche Schichtbetrieb kann nun das erste Fazit gezogen werden – und dieses fällt durchweg positiv aus. «Wir haben seitens unserer Partner, der Polizei, dem Kantonalen Krisenstab sowie dem Militär ein sehr positives Feedback erhalten», sagt Moritz Blaser, Kommandant der Zivilschutz-Kompanie Altenberg. Nicht nur die geplanten Arbeiten, wie die Parkplatzbewachung und -bewirtschaftung sowie die Einsätze am Verkehrsperimeter verliefen erfreulich, auch die zusätzlich während der Woche gestellten Herausforderungen konnten durch die «Altenbergler» bewältigt werden. «Es war ein hohes Mass an Flexibilität gefordert - und die Mannschaft hat sich auch so gezeigt», meint Blaser weiter. Eine dieser zusätzlichen Aufgaben war der Abbau des Fancamp Pratteln. Es zeichnete sich schon am Mittwoch ab, dass die Zivilschutz-Kompanie Altenberg auch hier Unterstützung leisten wird.

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Während des WK 2008 hat der Dienst «Kommunikation Information Medien» (KIM) wie gewohnt, jedoch erstmals in Farbe mit «Altenberg heute» rund um die Zivilschutz-Kompanie und den Euro-Einsatz informiert. Sämtliche Ausgaben sind als PDF-Download in Bildschirm- und Druckqualität erhältlich – auch jene aus den beiden Vorjahren.

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Anpfiff zum diesjährigen Altenberg-WK. 8 Uhr. Schulhausplatz Schönthal. Ein vertrauter Anblick, wie die einzelnen Dienste für die Begrüssung durch Kommandant Moritz Blaser in Reih und Glied stehen. Und doch ist im WK 2008 Vieles anders. Nach Blasers Worten teilen sich die «Altenbergler» nämlich in viele kleine Grüppchen auf – während den kommenden acht Tagen (bis und mit Montag, 30. Juni) ist nämlich Schichtbetrieb angesagt.

«Es ist entsprechend schwer abzuschätzen, wie der WK heute gestartet ist», sagt Blaser im Gespräch mit «Alten­berg heute», er habe aber vollstes Vertrauen in die Mannschaft.

Einsatz in der Stadt Basel

Flexibilität, das Schlagwort im diesjährigen WK gelangt am Mittwoch bereits zur Anwendung. Für das Halbfinalspiel zwischen der Türkei und Deutschland haben die «Altenbergler» nebst der P+R-Bewirtschaftung in Pratteln und Aesch sowie der Absperrung des Verkehrsperimeters eine zusätzliche Aufgabe erhalten: In den «Public Viewing»-Zonen auf dem Marktplatz und Claraplatz (neu an Stelle des Messeplatzes) gilt es, eine sogenannte Fluchtzonenbeleuchtung einzurichten – auf beiden Plätzen in der Stadt Basel werden zu diesem Zweck je vier Personen benötigt. «Bei totalem Stromausfall kommen diese zum Einsatz, um so eine Panik unter den Fussballfans zu verhindern», erklärt Blaser.

Tag eins nach der «Euro 08», wenigs­tens aus helvetischer Veranstaltersicht. Zeit für Bilanzen – und die fallen aus Zivilschutz-Optik zwar gemischt, unter dem Strich aber positiv aus. Martin Halbeisen, Leiter Zivilschutz Baselland, lobte am gestrigen Rapport insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kompanien. «Es wurde sehr viel Flexibilität gezeigt.»

So sei es hinter vorgehaltener Hand auch kein Zufall gewesen, dass beispielsweise der kurzfristige Beleuchtungsauftrag für den Basler Marktplatz nicht an den ortsansässigen Dienst, sondern an eine Baselbieter Kompanie erteilt wurde. Dass insbesondere bei der Zusammenarbeit mit exter­nen Auftraggebern, wie beispielsweise dem öffentlichen Verkehr, Leerläufe für die Zivilschützer entstanden, wollte er nicht von der Hand weisen. Auch Altenberg-Kommandant Moritz Blaser ist mit der Mannschaft «sehr zufrieden» – selbst für die «drohende» Betreuung gestrandeter Fans nach dem Spiel in Basel konnten Freiwillige gefunden werden, die dann allerdings nicht in den Einsatz musste. «Besonders gefällt mir in diesem WK das Zusammenspiel der teils ad hoc zusammengewürfelten Grupierungen», so Blaser.

Zudem kommt die Ausbildung im diesjährigen WK nicht zu kurz: Seit gestern trainieren Teile der Unterstützung (Ustü) beim Rückbau einer Garage den Umgang mit den Gerätschaften.

Schluss mit dem «Vorgeplänkel» – noch drei Mal 90, eventuell 120 Minuten, und der Fussball-Europameister 2008 steht fest. Dem Ende neigt sich gleichzeitig aber auch der grösste Einsatz des Baselbieter Zivilschutzes entgegen. Und mittendrin statt nur dabei: die «Altenbergler».

Die Aufgaben an den Einsatzorten – den «Park+Ride»-Anlagen in Pratteln und Aesch sowie am Basel-Spieltag (Mittwoch) am Verkehrsperimeter – erfordern vom Kommando einen ausgeklügelten Schichtbetrieb. «Jeder muss deshalb während der Woche konzentriert zuhören, wann und wo er wieder im Einsatz stehen wird», gibt Altenberg-Kommandant Moritz Blaser mit auf den Weg. Und wirbt schon im Vorfeld für Verständnis: «Leerzeiten werden in diesem WK nicht zu vermeiden sein.»

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