Euro 08 und Partnerschaftspflege als Hauptziele Die Zivilschutz-Kompanie Altenberg hat einen neuen Kommandanten: Moritz Blaser löste auf den 1. Januar 2008 Kilian Weber ab, der seit 2003 in dieser Funktion tätig war und mit dem Jahreswechsel gleichzeitig seine 17-jährige Zivilschutz-Karriere beendete. Höhepunkte des ersten Amtsjahres von Blaser werden der Einsatz an der «Euro 08» sowie die zahlreichen Übungen mit den einzelnen Diensten der Kompanie sein.

Es war eine durchaus emotionale Verabschiedung, als im Rahmen des WK 2007 Kilian Weber nach siebenjähriger Zugehörigkeit zur Zivilschutz-Kompanie (ZS Kp) Altenberg (davon fuünf Jahre als deren Kommandant) von der Mannschaft verabschiedet worden ist. Nun ist der jener symbolische Wechsel auch offiziell vollzogen: Seit Jahresbeginn steht neu Moritz Blaser dem Zusammenschluss der Zivilschützer aus den Gemeinden Füllinsdorf, Frenkendorf, Arisdorf, Giebenach und Hersberg vor. «Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Mannschaft, Kader, Partnerorganisationen, Gemeinden und Kommissionsbehörden», erklärt der 37-jährige Versicherungsfachmann. Insbesondere die Einsaätze bei den Hochwassern der Ergolz und in Laufen sowie bei der Beseitigung von Sturmschäden habe gezeigt, dass die ZS Kp Altenberg bereits bestens für das Zusammenspiel mit der Feuerwehr und weiteren Partnern des Bevölkerungsschutzes gerüstet sei.

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Die Bilder der verheerenden Überschwemmungen im schmucken Laufener Stedtli mussten im Rahmen der Unwetter-Berichterstattung gleich landesweit herhalten. Beim Betrachten war schnell klar: Diese Bergungs- und Aufräumarbeiten werden es in sich haben.

Dass die Lage vergleichsweise rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, ist auch ein Verdienst der Zivilschutz-Kompanie Altenberg, die am Wochenende vom 10. bis 12. August in Laufen im Einsatz stand: «Wir haben am Freitag vor Ort bereits einen Kommando-Posten eingerichtet und die Keller der Bäckereien Zemp und Kern ausgepumpt», erklärt Kommandant Kilian Weber. Die Dankbarkeit der Bevölkerung sei dabei schon am ersten Tag spürbar gewesen.

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NIDWALDEN / Die Zivilschutz-Kompanie Altenberg hat bei der Bewältigung der Unwetterschäden tatkräftig Hand angelegt – und erntete damit von allen Seiten viel Lob. 2006 soll die Partnerschaftshilfe fortgesetzt werden.

Alle sind sich einig, diese Frage ist einfach zu beantworten: Die Zugführer der einzelnen Dienste der Zivilschutz-Kompanie (ZS Kp) Altenberg – dem Zusammenschluss der Gemeinden Frenkendorf, Füllinsdorf, Arisdorf, Giebenach und Hersberg – werden von Kommandant Kilian Weber beim diesjährigen Jahresrapport aufgefordert, die wichtigste Erkenntnis 2005 kurz zusammenzufassen. Und unisono heisst diese: Die Kompanie ist für Ernstfälle gewappnet, der Nothilfeeinsatz in Nidwalden hat tiefe Eindrücke hinterlassen. Ende August standen rund 40 Angehörige der ZS Kp Altenberg in Stans, Ennetbürgen, Wolfenschiessen und Oberrickenbach im Einsatz. «Wir sind müde, aber wir kommen zurück», erklärte der stellvertretende Kommandant Michael Begert unmittelbar nach der Rückkehr. Mit anderen Worten heisst dies: Für 2006 ist – zumindest für einen Teil der Kompanie – der WK in besagten Gebieten in Planung. Finanziell lässt sich das Ausmass der Naturgewalten mittlerweile einigermassen einordnen: Rund 2,6 Milliarden Franken betragen gemäss aktuellen Schätzungen der kantonalen Gebäudeversicherungen die Schäden. Ein Rekord im negativen Sinn. Doch die Überschwemmungen, Schlammlawinen und Hangrutsche haben viele weitere, nicht bezifferbare Spuren hinterlassen.

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